Schulbesuch der Grundschule Offenbach

15.02.2014

Am Dienstag hieß es an der Grundschule in Offenbach – „Wie leben eigentlich die Kinder in Hoachanas?“

Saskia Schmidt erklärte den kleinen Gästen mit einfachen Worten wie sich ihr Leben von dem der Kinder in Hoachanas unterscheidet.
Anhand von einigen Bildern wurden den Kindern die Lebensumstände vor Ort erklärt. „Ihr müsst Euch vorstellen, dass die Kinder in den Hütten ohne Bett schlafen, es gibt oft keinen Strom und kein Wasser und oft wissen sie nicht, ob sie heute etwas zum Essen bekommen, wenn sie aufstehen“.
Fragen wie „Was denkt ihr was dieses Mädchen sich wünschen würde, wenn es einen Wunsch frei hätte“ verankerte sich in Köpfen ein Bild, dass hoffentlich nachhaltig bleibt.
Die Kinder beantworteten die Frage mit „Die wünschen sich bestimmt, dass sie Eltern haben“ oder „die wünschen sich bestimmt ganz viel Essen“ …

Immer meldeten sich die Kinder und fragten was ihnen so einfiel – ehrlich, direkt und so wie es nur aus einem Kindermund kommen kann.
Die Fragen reichten von „Wenn es in Afrika so wenig zum Essen gibt, warum kommen die Menschen dann nicht einfach zu uns nach Deutschland“ bis „Du Frau Schmidt, haben die Kinder in Afrika auch Geburtstag?“

Saskia erklärte den Kindern am Beispiel der Realschule in Winnenden, die durch ein Schulfest eine Suppenküche finanziert, dass nicht nur Erwachsene Menschen helfen können, sondern auch Kinder.

[nggallery id=31]

Nach der Stunde, wollten ein paar der Kinder gleich ein paar 50 Cent Stücke, Barbies und Haarreife für die Kinder in Afrika abgeben und fragten, wann sie jetzt spenden können.

Zum Abschluss bekamen die Kinder einen Kalender als Geschenk und folgenden Spruch auf den Weg, den sie teilweise aus einem Kinderlied kannten.

„Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, verändert sich die Welt.“

Vielen Dank an Stefanie Ullrich, die diesen Tag organisiert hat.

Gemüsegärten in Hoachanas