Ein weiteres Jahr Hilfe für einige Großmütter und Großväter

02.04.2015

Große Freude für 10 von den verschiedenen Kirchengemeinden ausgewählte Großmütter und Großväter. In den Gottesdiensten wurde verkündet, dass sich wieder Menschen um die Aufnahme in das „HCF-Grandparents project“ bewerben dürfen. Bei dem ersten Treffen im Klassenzimmer der „Arche“ erklärte Gretha Kamure ihnen die Organisation. Ab April erhalten sie monatlich eine Unterstützung von NAD 500-00 (ca. 45.- Euro). Es war berührend, als sie ihre Lebensumstände schilderten. Einige sind zu jung, um Staatsrente zu erhalten, aber zu alt oder zu krank, um irgendwo eine Arbeitsstelle zu finden. Andere haben eigentlich längst das Rentenalter erreicht, erhalten aber keine Rente, weil irgendwelche Unterlagen fehlen. Beispielsweise haben sie keine Identity Card. Dazu müssten sie evtl. in einen weitentfernten Ort und dort Zeugen finden, die ihre Identität und ihr Geburtsjahr bestätigen. Ein nahezu unlösbares Problem: Sie wissen gar nicht, was sie genau unternehmen müssen, können nicht lesen und schreiben und haben nicht genug zu essen, geschweige denn Geld für die Reise irgendwohin…. Wenn dann, wie bei einem Großvater, alle Kinder gestorben sind und nur kleine Enkelkinder zu versorgen sind, ist das Leben ein täglicher Kampf ums Überleben.

  Vielen Dank, dass wir dieses Projekt weiterführen können! Die neue Regierung hat verkündet, dass Staatsrenten von NAD 650 auf monatlich NAD 1000 angehoben werden – das ist sicher dem Einfluss des ehemaligen Bischofs Kameeta zu verdanken, der im neuen Kabinett Minister zur Bekämpfung der Armut ist. Das wird das Leben für viele Rentner, aber auch für viele Kinder einfacher machen! Dass wir unbürokratisch einigen helfen können, die von dieser neuen Regelung nichts haben, ist wunderbar!

Brief einer Studentin