Besuch in der Schwarzwald-Suppenküche

23.06.2012

Zum Anbau von Gemüse hat auch die Schwarzwald Supppenküche ein Gewächshaus bekommen. Es handelt sich dabei um eine stabile Konstruktion von Bögen aus Stahlstangen, die mit grünem Netz gegen die Sonne bespannt sind. Die Türe wird von Alwina mit einem Vorhängeschloss abgeschlossen. Es sind Beete angelegt, in denen Mais, Karotten, Kohl, Zwiebeln und anderes Gemüse gesät ist. In den Beeten ist nur wenig fruchtbarer roter Sand vorhanden. Die Lieferung von weiterem rotem Sand ist aber bereits geplant. Bei meiner Ankunft war auf dem Solarkocher der Reis schon beinahe fertig. Die Kinder kamen aus der Schule und malten vor dem Essen in Malbüchern. Alwina hat einen Wochenplan, an welchem Tag sie mit den Kindern welche Übungen macht, wie Mathematik, Englisch… Englisch zu üben ist anscheinend recht mühsam und schwierig. Nach einigen Liedern und einem Gebet bekamen die Kinder ihr Essen, mit dem sie in Windeseile fertig waren. Sie spülten ihr Geschirr in der bereitgestellten Schüssel und räumten es weg. Einige gingen schon nach Hause, andere blieben noch etwas da; freitags sind keine weiteren Aktivitäten geplant.
Alwina probt mit den Kindern für eine Weihnachtsfeier, die sie im November mit ihnen und ihren Familien gestalten will.
Gerne würde sie den überdachten Platz vor dem Haus gegen Wind schützen. Der Wind ist beim Arbeiten wohl oft ein Problem, wenn Arbeitsblätter weggeweht werden. Ihre Idee dafür ist, 2 Seiten des Schattenplatzes mit dem grünen Netzmaterial, mit dem auch das Gewächshaus abgedeckt ist, zu schützen.
Vitamintabletten, nach denen Alwina auch fragte, werden im nächsten Jahr wieder ausgegeben.

Viel Betrieb auf dem HCF-Sportplatz