Besuch Albert Schweitzer Suppe

23.06.2012

Heute habe ich die Albert Schweitzer Suppenküche besucht. Auf dem „Speiseplan“ stehen Makkaroni with meat. Es ist bewölkt und ziemlich windig, deshalb müssen wir wie früher üblich erst einmal Feuer machen – kein Tag für den Solarkocher. Tipps und Tricks sind eine Plastiktüte und Wachs. Ich bin zwar irritiert, aber denke man weiß es hier besser als ich und am Ende funktioniert es auch prima.

Zwei gusseiserne Töpfe werden in das Feuer gestellt. In einem köchelt das Hackfleisch mit Gemüse vor sich hin im anderen kochen die Makkaroni bis sie das Wasser aufgesogen haben. Der Nudelball wir aus dem Topf geholt, weil er sonst den Geschmack von Gusseisen annehmen würde. Ich bin leicht verwundert über die nicht al dente Kochweise bis Beyonce und Theophillus (beide 5) angestürmt kommen und „juhuuu Makkaroni“ schreien!

Um 13 Uhr kommen die Kinder aus der Schule. Die 17 Teller werden gut befüllt anschließend abgeholt und alle schlingen es regelrecht herunter. Es schmeckt.

Anschließend spielt der Jungs-Tisch Domino, die Mädels Memorie. Gemischtes Publikum beim Seilspringen und Fußball. Es scheint nicht nur so, die Kinder fühlen sich wohl und sind satt, es wird gelacht und erzählt.

Ich rufe alle zusammen, um die Taschen zu basteln. Wie auch bei den letzten Malen sind Jungs wie Mädels begeistert. Die Stifte werden anstandslos umhergereicht und wer keinen Platz auf dem Tisch findet – funktioniert kurzerhand seinen Stuhl als Ablage um. Jeder bastelt seine individuelle Tasche. Schön, sind sie auf ihre Art alle!

Irgendwann kommt ein Mädchen auf mich zu und sagt: „Miss, we did not do the Facepainting yet“ – und so standen 17 Kinder von 7-16 Jahren in einer Reihe um als Zebra, Mickey Maus oder besonders beliebt Spiderman geschminkt zu werden.

Meine Resümee, eine solide, gut geführte Küche mit satten und glücklichen Kindern.

Viel Betrieb auf dem HCF-Sportplatz