Bericht von Laundy E. Goagoseb

31.03.2013

Laundy E. Goagoseb wurde vor 12 Jahren als Patenkind in den HCF aufgenommen. Heute studiert er Buchhaltung und Rechnungswesen am Politechnikum in Windhoek. Er schrieb folgenden Bericht: (Übersetzung: Julia Binder)

Als allererstes möchte ich jedem einzelnen danken, der es mir ermöglicht hat, hier zu sein. Es ist so ein großes Privileg, dass ich als 18-jähriger Mensch dieses Bildungsniveau erreichen darf und dadurch die Chance habe, in die Zukunft zu schauen und die Möglichkeiten, die das Leben mir gibt, ausprobieren zu dürfen.

Der eigentliche Grund zur Universität zu gehen ist, mein Studium mit einem Bildungsgrad abzuschließen und alles, was sich mir sonst noch eröffnet, zu erreichen. Für mich, als Studienanfänger, der im Verhältnis zu anderen Studenten bisher ein ganz anderes Leben geführt hat und mit dem akademischen Leben nicht so vertraut ist, sind diese Tatsachen allerdings kein Hindernis, da ich hier bin, um erfolgreich mein Studium zu machen.

Mein erster Tag an der Universität war wie der erste Schultag. Du versuchst dich in einer Sache und Umgebung zurechtzufinden, die du bis dahin noch nicht kanntest. Ein Studium zu beginnen beinhaltet einen großen Veränderungsprozess, der neue Erfahrungen, neue Menschen und eine neue Umgebung mit sich bringt. Die Anfangsphase ist von großer Anspannung geprägt, die zur Hälfte durch Aufregung und Vorfreude und zur anderen Hälfte durch Angst vor dem Unbekannten dominiert ist.

In den ersten paar Wochen habe ich mein Bestes versucht, mich mit dem hohen Technologielevel auf dem Campus vertraut zu machen. Dies kannte ich von der High School so nicht. An der Universität wird wesentlich mehr mit den neuen Technologien, wie dem Computer und elektronischen Daten gearbeitet. Ich brauche den Computer für fast alles: Hausaufgaben, Vorlesungen, Recherchen. Glücklicherweise komme ich soweit ganz gut zurecht und frage nach Hilfe, wenn ich irgendwo nicht weiter weiß. Die Vorlesungen sind bisher sehr gut, da ich die gleichen Themenbereiche bereits kenne und auch schon auf einem höheren Niveau behandelt habe.

Ich habe vor, einen privaten Computerkurs zu belegen, um mich mit der neuen Technologie weiter vertraut zu machen. Auch habe ich neue Freunde aus Südafrika gefunden, mit denen ich im Team zusammenarbeite. Wir helfen uns gegenseitig weiter und profitieren im akademischen Austausch voneinander. Ich hoffe sehr, hier erfolgreich zu sein und mein Ziel zu erreichen. Auch hoffe ich Glück zu haben, da ich meiner Sache sehr sicher bin.

Es ist eine große Ehre für mich, all jenen zu danken, die so viel Mühe und Anstrengung in meine Sache gesteckt haben und mich sowohl in finanzieller Hinsicht als auch auf jeglichen anderen Wegen unterstützen und an mich glauben. Der Gedanke an viele glückliche Gesichter gibt mir die Motivation hier zu sein. Ich hoffe sehr, dieses Lächeln für Sie und für mich aufrecht erhalten zu können, da ich Sie glücklich machen will. Auch mir fällt die harte Arbeit durch ein Lächeln im Gesicht leichter und der Gedanke an Sie gibt mir Mut.

Original:

First of all I want to thank everyone that made it possible for me to be where I am at this present moment. It has been such a great privilege to have reached this stage of education as an 18 year old human being trying to look forward to the life opportunities that may arise in the future.

The basic purpose of going to university is for education and to obtain a degree as well as whatever is further possible. For me as a prospective student has come from an unfamiliar background compared to fellow students, though this does not act as an obstacle for me because I’m here for a reason and this is a successful student.

My first day at the campus was like the first time at the school yard. It’s like trying to cope with something that haven’t experience yet. Starting university is a mayor transition period, involving new experiences, new people and new surroundings. It is a time of great anticipation, often with equal measures of excitement and fear of unknown.

After firstly week, I tried my best to cope with the technology of the campus as it is more advanced, in other words not the same as that of high school as majority of things are done via internet even completing assingments. In classes lectures are given through technology, meaning sometimes we even don’t see the lectures at all. Fortunately I manage to dealing with computers. So far lectures are good as we are dealing with those things that I have already done on higher level.

I’m planning to attend some private classes for computer literacy in the future just to increase my familiarity with the use of technology. I have made friends with some students from South Africa and we are working together a a team and it is really advantageous for me academically. I hope to make a success of being here, in other word complete what I have came for. I wish all the luck for myself as I have confidence in what I am doing.

Once again it is a great honor for me to thank those that put an effort in, in order for me to be here, that includes financially, through assistance as well as in any other way possible. When I think about all that it just gives me motivation to keep a smile on those faces as well as on my face too through hard work.

Laundy E. Goagoseb

 

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